Gebäude

 

 
Da steht sie in der heutigen Form seit 165 Jahren auf einem Kirchhof - die Dreifaltigkeitskirche. In den Jahren 1852 bis 1854 wurde sie im neoromanischen Stil erbaut und steht unter Denkmalschutz. 

Der Kirchturm ist exakt 44,20 Meter hoch. Was viele Sandhöfer vielleicht nicht wissen, das Gelände und das Kirchenschiff gehören der Stiftung Pflege Schönau, der Kirchturm gehört der Ev. Kirchengemeinde Mannheim.
 
Der Kirchenraum ist eher schlicht und in hellen Farben gehalten. Über den beiden Seitenschiffen befindet sich jeweils eine Empore, die über die Orgelempore miteinander verbunden sind. Eine besondere Wirkung haben die drei Chorfenster, die 1954 von Martha Freifrau von Droste geschaffen wurden. Sie zeigen die biblischen Geschichten von Jesus und Maria (und Martha) sowie die Gleichnisse vom verlorenen Sohn und vom barmherzigen Samariter. Wenn die Sonne durch die Fenster scheint, verleiht es dem Kirchenraum eine besondere Atmosphäre.
Im Kontrast zum hellen Kirchenraum steht der 1938 von Karl Josef Fortwängler gestaltete geschnitzte Altarraum aus dunklem Holz.

Eine Besonderheit ist die Orgel, die 1862 von Johann Heinrich Schaefer errichtet wurde. Sie ist die größte noch erhaltene Orgel Schaefers. Heute gehört die Orgel in der Dreifaltigkeitskirche zu den wenigen Instrumenten aus der Epoche der frühen deutschen Orgelromanik. Sie ist nahezu unverändert erhalten geblieben, so gehört sie auch zu den ältesten original erhaltenen Orgeln in der Metropolregion Rhein-Neckar.Sie verfügt über zwei Manuale, 27 Register und 1485 Pfeifen. Als frühe Kegelladenorgel mit außergewöhnlichem, romantischem Klang steht sie unter Denkmalschutz. Sie ist ein Instrument von überregionaler Bedeutung und von unbezahlbarem historischem, künstlerischem und klanglichem Wert.Um einen Höreindruck von der Orgel zu bekommen, finden Sie hier eine Aufnahme von Mendelssohns Sonate in c-Moll, Op. 65, Nr. 2, aufgenommen und eingespielt von Andreas Mattes, Bezirkskantor in Weinsberg.
 
 
 
Im Jahr 2007 wurden die Glocken der Dreifaltigkeitskirche erneuert. Gegossen wurden sie von der Glockengießerei Bachert. Die größte ist die Dreifaltigkeitsglocke, die Inschrift lautet: „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist“. Sie wiegt 1950 Kg und hat den Ton „d“.
Als nächstes kommt die Petrusglocke, die Inschrift lautet: „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen“. Sie wiegt 1250 Kg und hat den Ton „e“.
Die dritte Glocke heißt Paulusglocke, ihre Inschrift lautet: „Suchet den Herrn, solange er sich finden lässt; ruft ihn an, solange er nahe ist“. Sie wiegt 850 Kg und hat den Ton „g“.
Die kleinste Glocke heißt Johannesglocke, ihre Inschrift lautet: „Wer glaubt, der hat das ewige Leben“. Sie wiegt 640 Kg und hat den Ton „a.“
 
Die Dreifaltigkeitskirche in Sandhofen zählt zu den zwölf Mannheimer Kirchen, die langfristig erhalten werden sollen. 
 
 
 

Im Gemeindezentrum in der Domstiftstraße 40 befindet sich das Pfarrbüro der Dreieinigkeitsgemeinde. Hier treffen sich auch die regelmäßigen Gruppen und Kreise der Gemeinde.
 
Für Feiern und andere Veranstaltungen stehen großzügige Räumlichkeiten (mit Bühne) zur Verfügung.
Auskunft über Verfügbarkeit und Kosten erhalten sie von Herrn Jürgen Klein, Tel. 0621 / 77 15 48.
 

 

Die Emmauskirche mit Pfarrhaus
 
Die Emmauskirche auf der Schönau wurde zwischen 1952 und 1953 errichtet und gilt als eine der ersten Kirchenneubauten in Mannheim nach dem zweiten Weltkrieg. Die Kirche ist 25 Meter lang, 12 Meter breit und 31 Meter hoch. Diese Größe lässt im Inneren eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre entstehen.
 
In der Emmauskirche werden also nicht nur Gottesdienste gefeiert. Sie bietet nun auch einen Raum für Ausstellungen und Musikveranstaltungen.
 
 Die Emmauskirche an Weihnachten       
 
Im Jahr 2019 wurde der Innenraum renoviert und neugestaltet:
 
Die Anzahl der Bänke wurde um die Hälfte reduziert, formschöne Holzstühle wurden angeschafft. Der gemauerte unbewegliche Altar wurde entfernt und durch einen kleineren ersetzt, der auf einer Ebene mit der Gemeinde steht. Er ist nun flexibel und kann seinen Standort verändern.
 
So wurde vorne in der Kirche Platz geschaffen, um Stuhlkreise zu stellen, Musiker:innen eine Bühne zu geben oder beim Abendmahl einen großen Kreis um den Altar zu bilden.
 
Der hintere Teil mit Bistrotischen und zwei langen Bänken an der Wand lädt ein, in der Kirche zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.
 
Die Botschaften des neugestalteten Raumes lauten:
 
  • Rückt näher zusammen.
  • Hier ist es gut sein
  • Hier kommen Menschen zusammen
  • Gott ist in der Mitte
  • Ihr habt Raum, Freiraum, macht etwas daraus
 
In der Emmauskirche werden also nicht nur Gottesdienste gefeiert. Sie bietet nun auch einen Raum für Ausstellungen und Musikveranstaltungen.
 
Im kleinen Glockenturm befinden sich drei Glocken, die von der Glockengießerei Bachert gegossen wurden:
Die größte von ihnen wiegt 172 kg. Die mittlere Glocke trägt die Inschrift "Gott zur Ehre" und wiegt 103 kg. Die kleinste Glocke wiegt 85 kg und trägt die Inschrift "Den Menschen zum Frieden".
 

Das Gemeindehaus im Bromberger Baumgang 18 ist an die Kirche angebaut mit direktem Zugang. Unter einem Dach befinden sich hier die beiden Gemeinderäume und eine Küche für die Bewirtung der verschiedensten Veranstaltungen.
 
Im großen „Emmaussaal“ (Platz für 100 Personen) trifft sich die Seniorengymnastikgruppe und der Ökumenische Bibelgesprächskreis, hier proben die verschiedenen Chöre gerne.
Auch größere Veranstaltungen, wie Kinder-Bibel-Tage, ökumenische Bibelwochen, oder der Weltgebetstag finden hier statt. Vom Saal aus gelangt man auch in den Kirchgarten, der bei schönem Wetter einen weiteren „Raum“ bildet und viele Möglichkeiten bietet.
 
 
In der kleinen „Emmausstubb“ (Platz für 15 Personen) fühlt sich der Frauenkreis, der Ältestenkreis und der Regional-Ausschuss wohl. Auch die Arbeitskreise unserer Kindertagesstätten sind hier gerne zu Gast.